Was Elektroautos leisten können

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Wir können unsere Hände falten. Wir können Papier falten. Und jetzt sogar Elektroautos. Das Faszinosum Elektroauto entwickelt sich mit rapider Geschwindigkeit. Selbst wenn E-Autos kontroverse Diskussionen hervorrufen, rechtfertigen sich ihre Vorteile mit immer neuen Innovationen und überzeugen Käufer. Täglich finden sich in den Medien neue Berichte über Elektroautos, von denen eine Auswahl an dieser Stelle aufbereitet ist. Los geht es mit Neuigkeiten aus Österreich…

Frischer Wind für Österreich auf dem Elektroautomarkt

Nach wie vor zeigen Privatkunden Zurückhaltung beim Kauf von Elektroautos, wie nachrichten.at schreibt. Fast alle der 631 Elektrofahrzeuge, die 2011 zugelassen worden sind, sind Unternehmen, Kommunen oder Vereine. Wissenswert ist in diesem Zusammenhang, dass juristische Personen beim Erwerb eines Elektroautos Zuschüsse erhalten, was für Privatpersonen nicht gilt. Darüber hinaus schrecken die meisten potenziellen vor den hohen Preisen – der Mitsubishi i-MiEV kostet rund dreimal mehr als ein vergleichbarer PKW mit konventionellem Antrieb – von E-Autos zurück. Verantwortlich für das verhaltene Interesse an Elektrofahrzeugen ist möglicherweise auch das noch sehr geringe Angebot. Bislang gibt es neben dem bereits genannten Mitsubishi nur den C-Zero von Citroen und den iOn von Peugeot, die eine beinahe identische Konstruktionsweise aufweisen. Hoffen lässt die ins Auge gefasste Aktion von Renault und Nissan, die in Österreich neben Opel und Toyota in Kürze Schule machen wollen.

Neues Portal beantwortet Fragen von Elektroautomobilisten

Gemeinsam mit YellowMap AG hat der ADAC das Portal SmartTanken.de  ins Leben gerufen, das als zentrales europäisches Verzeichnis für Elektro-Tankstellen gedacht ist, so schreibt infocomma. Benutzbar ist die Plattform mit der Möglichkeit des sozialen Netzwerkens und des Herunterladens von Apps für jedermann – vom Verbraucher bis hin zu Unternehmen, wobei der Elektroautofahrer mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt stehen soll. Wo finde ich die nächste Elektrotankstelle? Wie viel kostet mein Strom im Vergleich zu anderen Anbietern? Wie funktioniert eine Ladestation für mein Fahrzeug? Diese und ähnliche Fragen sollen auf SmartTanken.de beantwortet werden.

Experiment Elektroauto: Toyota produziert zurückhaltend E-Fahrzeuge

Vorsicht oder vornehme Zurückhaltung zeigt Toyota laut des Portals mein-elektroauto.com hinsichtlich der beiden E-Fahrzeuge RAV4 und IQ: Der Hersteller will die Elektroautos nur in geringer Anzahl auf den Markt bringen. Grund dafür ist, dass zunächst die Kundenresonanz abgewartet werden will. Angeboten werden sollen die PKWs deswegen auch erst in den USA, wobei die am wenigsten skeptischen Kunden hinsichtlich Elektroautos in Asien beim tatsächlichen Kauf der elektrischen Autos wohl nicht zu überbieten sind. Für Europa hat Toyota noch keinen Verkaufsstart verlautbaren lassen. Die Reichweite des Elektrofahrzeugs IQ EV beträgt etwa 80 Kilometer, beim RAV4 EV sollen es zwischen 130 und 190 sein.

Akku-Laufzeit bei Elektroautos ergiebiger als gedacht

Immer wieder wird die Reichweite der Elektroautos kritisiert oder zumindest skeptisch beäugt. Was tun, wenn ich plötzlich ohne Ladestation auf weiter Flur stehe? Forscher der Technischen Universitäten Braunschweig haben nun herausgefunden, dass die Reichweite der Elektrofahrzeuge oftmals lediglich nicht ausgenutzt wird. Mehr als 300 Kilometer weit könnte ein Auto laut der Wissenschaftler mit einer Akku-Füllung kommen, so berichtet der Focus – nachgelesen bei den VDI Nachrichten. Notwendig dafür wäre allerdings ein Dreiganggetriebe, das zum Kraftübertragen auf der Vorderachse angebracht wird. 326 Kilometer können damit theoretisch – ohne zwischendurch aufladen zu müssen – zurückgelegt werden.

Automobiles Origami oder E-Fahrzeug zum Falten

Klappräder sind wohl fast jedem ein Begriff. Autos, die sich falten lassen, haben hingegen durchaus Innovationscharakter. Ein faltbares Elektroauto entwickelten laut carIT das Institute of Technology in Massachusetts und baskische Ingenieure. Warum diese Erfindung Sinn macht? Zum einen kann das Modell „Hiriko Citycar“ mit seiner Umweltfreundlichkeit glänzen, da es mit vier Elektromotoren ausgestattet ist. Zum anderen liegt natürlich auf der Hand, dass das Auto aufgrund seiner Funktionalität enorm platzsparend ist. Zu enge Parklücken dürften für den „Hiriko Citycar“ demnach kein unlösbares Problem darstellen, da er sich immerhin um einen guten Meter verkürzen lässt. 12.500 Euro lässt das Fahrzeug sich für Privatkunden kosten und ist ferner EU-gefördert. Zu haben ist das flexible Auto, das primär im Bereich Car-Sharing eingesetzt werden soll, ab 2013.

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