Tesla Roadster Sport-Elektroauto

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Seit 2008 produziert die kalifornische Minifirma Tesla den Elektrosportwagen „Roadster“ und hat mit ihm gezeigt, wie man die großen Autoherstellern zum Zittern bringen kann.

Der Namensvetter des Tesla Roadster ist kein geringerer als Nikola Tesla. Die wohl bekanntesten Erfindungen des kroatischen Elektro-Ingenieurs sind der Wechselstrom und der erste Radiosender. Große Fußstapfen in die es zu treten gilt. Und genau das schafft der Tesla Roadster mit Bravour. Schnell und vor allem sauber ist der Amerikaner und hat so der Autowelt das fürchten gelehrt.

Beim Design arbeitete Tesla mit dem britischen Sportwagenhersteller Lotus zusammen. Ergebnis ist ein sportliches und agil wirkendes Fahrzeug, das der Zwillingsbruder des Lotus Elise sein könnte.

Auch beim Interieur wurde vieles vom Bruder übernommen. Das spartanische Cockpit sorgt die richtige Sportwagenatmosphäre. Trotzdem würde dem schnellen Elektroauto ein ausgereifteres und vor allem schöneres Konzept nicht schlecht tun.

Was aber wirklich zählt ist hier die Technik. Stolze 186 kW (250 PS) katapultieren den 1240 kg schweren Amerikaner in nur 3,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Ein Ferrari F430 ist da auch nicht schneller. Das Drehmoment von 380 Nm stehen dem Fahrer von Drehzahl 0 bis 14.000 zur Verfügung und sorgen bis Tempo 201 km/h für Vortrieb. Bei der Reichweite kommt es auf die Fahrweise an. Wer den katapultartigen Start nicht dauernd nützt soll laut Werksangaben bis zu 360 Kilometer weit kommen. Realistisch sind laut ersten Erfahrungsberichten 200 Kilometer. Interessant ist der Langstreckenrekord der von 2 Seglern in Australien erreicht wurde. Sie schafften es mit einer Akkuladung des Roadster immerhin 501 Kilometer zurückzulegen.

Um ihn dann wieder voll zu tanken muss der Tesla 3,5 Stunden an die Steckdose. Die Kosten dafür: 11 Euro. Eine wahrlich traumhafte Aussicht, wenn man sich vorstellt, dass man in Zukunft nur noch so einen geringen Preis für den Kraftstoff zahlen muss. Doch einen Haken hat der Akku: Nach vier bis fünf Jahren soll der Elektrotank zum Wechseln sein. Und der ist teuer: Stolze 15.000,- Euro verlangt Tesla derzeit für einen Neuen.

Nicht nur der Akku hat einen gesalzenen Preis. Auch die Anschaffungskosten von 117.810 Euro sind in einer Höhe, die sich nicht jedermann leisten kann. Trotzdem konnten bis heute weltweit rund 1000 Tesla Roadster verkauft werden.

Im Jahr 2006 gab es erste Meldungen über ein Elektroauto das schnittig und sportlich sein soll. Und 2008 war es dann so weit, der Tesla Roadster ging in Serie. In den vergangen Tagen hat das Unternehmen aber angekündigt, dass der Elektrosportwagen ab 2011 nicht mehr produziert werden soll. Grund dafür soll eine Produktionsumstellung bei einem ihrer Zulieferer sein. Das nächste vergleichbare Modell wird laut Angaben des Herstellers erst ab 2013 wieder produziert.

Das neue Steckenpferd von Tesla wird das Model S. Eine Elektrolimousine die Platz für die ganze Familie bietet.

Technische Daten des Tesla Roadster

Abmessungen des Tesla Roadster Elektroautos

Abmessung
Länge 3,946 Meter
Breite 1,873 Meter
Höhe 1,127 Meter
Radstand 2,353 Meter

Fahrleistung des Opel Ampera

Fahrleistung
Reichweite ~360 Kilometer
Höchstgeschwindigkeit 201 km/h
Motorleistung 186 kW (250 PS)
maximales Drehmoment 380 Nm
0-100 km/h 3,8 Sekunden

Ladezeit des Opel Ampera

Ladezeit
Steckdose 3,5 Stunden

Verkaufstart und Preis des Tesla Roadster

Verkaufsstart: 2008
Preis: ca. € 117.810 €

© Foto: Tesla Motors

3 Kommentare
  • AMG

    Dieser Beitrag sollte dringend überarbeitet werden. Ein wenig mehr Fakten und technische Details wären schön. Ein Blick in Wikipedia könnte helfen.

  • Alfred

    Ja – da ist viel Neues dazugekommen. Der Preis der Grundversion beträgt zur Zeit 84’000€ (vor MWSt) und hat 288PS. Elektronik und Motor wurden laufend verbessert. Innenausstattung und Qualität haben grosse Fortschritte gemacht. Mehr als 1000 Roadsters sind im Alltag unterwegs und sollen gesamthaft nun mehr als 4 Millionen Km zurückgelegt haben. In der Schweiz allein sind bis heute etwa 40 Roadster ausgeliefert worden (bis April 2010).
    – Alfred

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