10 Vorteile eines Elektroautos

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10 Vorteile von Elektroautos im Überblick. Erfahren Sie was Elektroautos zur Zukunft der Fortbewegung macht und wie Sie davon profitieren können!

Zu Beginn kann man da als einer der wichtigsten Argumente für ein Elektroauto sicherlich die hohe Umweltfreundlichkeit erwähnen, da keine Schadstoffemissionen aus dem Auspuff geblasen und damit auch nicht die Luft verschmutzt wird. Warum das Ganze so ist, erklärt sich von selbst, da bei einem Elektroauto keine Verbrennung stattfindet und somit auch keine Abgase entstehen und die Elektroautos absolut sauber auf den Straßen unterwegs sind. Auch aus diesem Grund wird auf eine Auspuffanlage sowie ein Katalysator verzichtet, was sich wiederum positiv auf das Gewicht und die Kosten auswirkt.

Wenn man ein wenig weiterdenkt, sind Emissionen auch kleine Leckagen von Öl und Benzin, was die Umwelt genauso verschmutzt. Ölflecken in der Garage oder die Zeiten der ölverschmierten Mechanikerhände gehören im Zeitalter der Elektroautos dann der Vergangenheit an. Wenn der „getankte“ Strom noch aus regenerativen Quellen wie der Windkraft, Wasserkraft, oder aus Solarzellen gewonnen wird, ist das Elektroauto ein CO2-freies Nullemissionsauto.

Ein weiterer Vorteil der Elektromotoren ist, dass sie extrem leise sind und man eigentlich nur ein leichtes Surren wahrnimmt. Möglich macht dies der Wegfall des Kolbens, da kein Benzin- oder Dieselluftgemisch im Brennraum mehr explodiert. Zum einen ist das vorteilhaft für die Insassen im Auto, aber auch für die übrigen Menschen, wodurch vor allem die Großstädte wieder lebenswerter werden.

Für ein Elektroauto spricht auch die bequeme Energieversorgung, da die Stromtankstelle sich nämlich nach Hause verlagert. Wenn man nach einem Arbeitstag in die heimische Garage fährt, muss man nur den Ladestecker am Auto anbringen und über Nacht werden die Batterien dann mit dem billigen Strom geladen. Falls der Aufbau der Infrastruktur für die Elektrozapfstellen weiter so schnell voranschreitet wie bisher, kann man das Elektroauto auch schon bald an Parkplätzen in der Stadt oder auf dem Firmengelände bequem aufladen.

Danach kann es wieder mit ordentlich Schub weitergehen. Dass nämlich Fahrspaß und ein Elektromotor auch zusammenpassen können, hat sich noch nicht überall herumgesprochen. Das enorme Drehmoment der Elektromotoren steht dem Fahrer nämlich nicht erst wie bei den Benzin- und Dieselmotoren ab einer gewissen Drehzahl, sondern aus dem Stand bereit. Die größte Kraft wird hier schon ab dem ersten Tipp des Gaspedals freigegeben, womit Elektroautos besser abziehen als jeder Benziner oder Diesel.

Und dabei spart man auch noch bares Geld, da einen Benziner oder Diesel zu fahren derzeit das fünf- bis sechsfache von dem kostet, was ein Elektroauto an Strom benötigt.
Umgerechnet braucht beispielsweise der neue Chevrolet Volt für 60 Kilometer gerade mal acht Kilowattstunden Strom, was beim Auftanken zum Nachttarif nur rund einen Euro kostet. Für diese Strecke kommt ein Selbstzünder in dieser Fahrzeugklasse auf immerhin sechs Euro und der Benziner sogar auf mindestens acht Euro.

Mit der Einführung der Elektroautos haben die Ingenieure wieder mehr Spielraum beim Entwickeln, da man in ganz anderen Strukturen denken und eine komplett andere Fahrzeugarchitektur aufbauen kann. Neben dem Tank, Einfüllstutzen und der Auspuffanlage sucht man auch ein Katalysator noch Dieselpartikelfilter beim Elektroauto vergeblich. Daneben fällt auch der Mitteltunnel und der Getriebeschacht zwischen den vorderen Sitzen komplett weg.

Diese komplett neue Architektur des Fahrzeugs ermöglicht den Designern natürlich auch größere Gestaltungsfreiheiten. Auf solch einer Art von Plattform lassen sich verschiedene Karosserievarianten und Raumkonzepte realisieren. Ziel der Designer ist es beim Entwurf der Elektroautos auch, eine Veränderung des Aussehens zu schaffen, da sich ein Großteil der Besitzer sich damit bewusst von Benzinern und Dieselfahrzeugen abheben wollen.

Als Plus bei den Elektroautos ist auch die bessere Auslastung der Kraftwerke zu erwähnen. Der bisher nachts produzierte Strom wird nämlich derzeit entweder billig verkauft oder unnötig verschwendet, da es schlichtweg an Speicherkapazitäten fehlt. Hier sind die Elektroautos die perfekten Abnehmer, deren Akkus somit einen riesigen Strompuffer bilden würden.

Und wenn wir gerade über Strom sprechen, muss man auch erwähnen, dass keine andere Maschine ihre zugeführte Energie besser umsetzt als der Elektromotor. Er wandelt nämlich rund 98 Prozent des Stroms in Bewegung um, was ein extrem hoher Wirkungsgrad ist. An diesen Wert kommen weder Diesel-, Benzinmotor und nicht einmal die Brennstoffzelle.

4 Kommentare
  • Joe Herrmann

    Der Elektromotor muss aber de mStom irgendwo her bekommen und damit ist der effektive Wirkungsgrad in der gesmaten Kette deutlich schlechter.

    Ausser das man in Ballungszentren die Luft mit Elektroautos damit ein klein wenig verbessern kann, ist es nicht sinvoll alle Autos auf E-Motor umzustellen. Dann würde insgesamt nur noch mehr CO2 produziert.

  • Andreas

    @Joe: diese Schlußfolgerung musst Du erst mit Zahlen belegen, denn soweit ich weiß kommt Benzin und Diesel auch nicht von selbst zu unseren Tankstellen. Auch die zweite Behauptung ist leider ohne Quelle oder Beleg – sicher ist, dass sich die Luftqualität in den Städten massiv verbessern würde oder ist niemandem aufgefallen, wie dunkel die Häuser an stark befahrenen Strassen sind?

  • Ewald

    Es klingt ja sehr schön, dass man das Auto über Nacht in der Garage aufladen kann. Da stellt sich nur die Frage, wieviele Leute in einer Großstadt wie Wien haben eine eigene Garage?? Und das Aufladen an einer Stromtankstelle wird auch nicht in 5 Minuten erledigt sein! Also solange es für dieses Problem keine Lösung gibt, ist es für den „Otto Normalverbraucher“ so gut wie unmöglich auf E-Autos umzusteigen!

  • Andreas

    Ich denke, die Lösung in der Stadt werden Stromtanksäulen sein, bei welchen man mit Karte bezahlt und das Auto über Nacht laden kann. Denkbar sind auch automatische Systeme, wo man sich durch das Einparken verbindet bzw. andockt.

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