Traditionelle japanische Küche

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Die Küche Japans gilt als eine der gesündesten überhaupt. Diese Tatsache ist sicher auch ein Grund dafür, dass in Japan die Lebenserwartung eine der höchsten weltweit ist. Wenig Zucker und Fett, dafür viel Gemüse und hochwertiger Fisch, das steht in Japan auf dem Speiseplan. Nicht umsonst steht die Küche Japans auf der Liste des immaterielles Weltkulturerbe der UNESCO. Traditionelle Speisen wie Edamame kaufen kann man mittlerweile auch in Deutschland im Asia Shop.

Reis als Grundnahrungsmittel

Wie in vielen anderen asiatischen Ländern auch, ist in Japan der Reis das Grundnahrungsmittel. Dort wird vor allem weißer Reis zu vielen Mahlzeiten als Beilage serviert. Dieser wird in Japan seit mehr als 2000 Jahren angebaut. Vor allem der kurzkörnige Reis ist in Japan beliebt. Trotzdem der Verzehr, auch aufgrund von westlichen Einflüssen auf die Küche Japans, abnimmt, wird auch heutzutage noch viel Reis gegessen. Aber nicht nur als Beilage oder zu Sushi landet in Japan Reis auf dem Tische, sondern auch in Form von verarbeiteten Produkten. So ist zum Beispiel der traditionelle Mochi Reiskuchen aus einem Klebreisteig hergestellt. Aber auch für Sake, eine japanischer Reiswein, ist die Grundzutat, wie der deutsche Name bereits vermuten lässt, Reis.

Japanische Nudelsorten

Auch Nudeln werden in Japan gerne gegessen. Ramen sind in Japan beliebte Nudeln die als Ramen-Suppe an beinahe jeder Straßenecke verkauft werden. Dabei kommt diese Nudel aus Weizenmehl ursprünglich aus China. Nichtsdestotrotz erfreuen sich Ramen heutzutage in Japan an besonderer Beliebtheit. Auch sehr gerne werden in Japan die dicken Udon Nudeln gegessen. Die Udon Nudeln sind vielseitig einsetzbar und finden sich zum Beispiel in Suppen, kommen aber auch gerne gebraten auf den Teller. Eine weitere japanische Nudelsorte sind die Soba Nudeln. Die bräunlichen Soba Nudeln habe einen nussigen Geschmack und können zu den unterschiedlichsten Gerichten verarbeitet werden und sowohl kalt auch als warm gegessen werden.

Fleisch, Fisch und Gemüse

Da der Verzehr von Fleisch in Japan über lange Zeit verboten war, wird auch heute noch relativ wenig Fleisch konsumiert. So isst ein Japaner durchschnittlich nur ein Viertel so viel Fleisch wie ein Deutscher, dafür aber fünf Mal so viel Fisch. Dies ist einerseits auf das Verbot zurückzuführen und andererseits natürlich auch auf die geographische Lage Japans. Außerdem ist die Küche Japans eher minimalistisch. So wird relativ wenig gewürzt und viel mit dem Eigengeschmack der Produkte gearbeitet. Außerdem wird der Fisch auch roh verzehrt. Wenn in Japan Speisen gekocht werden, dann mit nur kurzer Garzeit. So bleiben Zutaten wie Gemüse nicht nur knackig, sondern auch die wichtigen Nährstoffe beinahe zur Gänze erhalten.  Ein weiterer wichtiger Bestandteil der japanischen Küche sind die verschiedenen Suppen. Als das Nationalgericht Japans gilt hierbei die Misosuppe. Bei uns vor allem als Vorspeise für Sushi bekannt, wird die Suppe aus einer Paste aus Sojabohnen gerne mit Gemüse und Tofu serviert.

Japanische Desserts

Viele traditionelle japanische Desserts kommen ganz ohne oder mit wenig Zucker aus. Anstelle dessen wird Adzukibohnenpaste verwendet. Besonders beliebt sind die Mochi Reiskuchen. Ursprünglich war der Klebreisteig mit der Bohnenpaste gefüllt. Heute gibt es viele Variationen davon, wie das Mochi Eis. Es lohnt sich auf jeden Fall das ein oder andere japanische Gericht zu probieren, denn diese sind nicht nur gesund, sondern auch richtig lecker.

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