Gesundheitsmagazin im ORF: Herbst-Check für die Haut

Redaktion

10. September 2026

Der Herbst steht vor der Tür und mit ihm die Zeit, in der sich viele Menschen fragen, wie sie ihre Haut nach einem sonnenreichen Sommer optimal schützen können. Am 12. September 2026 widmet sich das ORF-Gesundheitsmagazin „Bewusst gesund“, präsentiert von Dr. Christine Reiler, genau diesem Thema. Die Sendung, die um 17.30 Uhr auf ORF 2 und ORF ON ausgestrahlt wird, beleuchtet die Auswirkungen der Sonne auf unsere Haut und gibt wertvolle Tipps zur Vorbeugung und Behandlung von Hautveränderungen.

„Bewusst gesund“: Herbst-Check für die Haut

Mit dem Ende des Sommers treten oft Hautveränderungen auf, die als Spuren der intensiven Sonnenstrahlung zurückbleiben. Ein häufiges Phänomen ist die aktinische Keratose, eine durch UV-Strahlung verursachte Veränderung der Haut, die als Vorstufe von weißem Hautkrebs gilt. Besonders betroffen sind Menschen, deren Haut über Jahre hinweg intensiver Sonneneinstrahlung ausgesetzt war. Diese Veränderungen sind oft unbemerkt und werden leicht als harmlose, raue Stellen abgetan. Doch gerade im Herbst ist es wichtig, die Haut genauer zu beobachten und auf Warnsignale zu achten.

Was ist aktinische Keratose?

Aktinische Keratose ist eine Hauterkrankung, die durch eine übermäßige Exposition gegenüber ultravioletter (UV) Strahlung verursacht wird. Diese chronische Schädigung der Haut führt zu rauen, schuppigen Flecken, die potentiell bösartig werden können. Die Erkrankung ist besonders bei älteren Menschen und solchen mit einem hellen Hauttyp verbreitet, da ihre Haut weniger Schutz gegen UV-Schäden bietet. Früh erkannt, lässt sich die aktinische Keratose in den meisten Fällen gut behandeln, was die Bedeutung regelmäßiger Hautuntersuchungen unterstreicht.

Vergleich mit anderen Ländern

In Österreich ist die Sensibilisierung für Hautkrebsprävention durch regelmäßige Kampagnen und Aufklärung relativ hoch, im Vergleich zu anderen Ländern wie Deutschland und der Schweiz. In Deutschland beispielsweise gibt es ähnliche Initiativen, die durch diverse Krankenkassen unterstützt werden. In der Schweiz sind Präventionsprogramme oft in regionale Gesundheitsstrategien eingebettet, was die Reichweite und den Erfolg solcher Kampagnen beeinflusst.

Konkrete Auswirkungen auf die Bürger

Für die Bürger bedeutet eine erhöhte Aufklärung über aktinische Keratose und andere Hautveränderungen nicht nur ein besseres Verständnis für die Risiken, sondern auch die Möglichkeit zur rechtzeitigen Behandlung. Ein Beispiel ist Frau M., eine 68-jährige Rentnerin aus Wien, die nach einer Aufklärungskampagne regelmäßig ihre Haut untersuchen ließ und so eine aktinische Keratose frühzeitig erkennen und behandeln konnte. Solche Präventionsmaßnahmen können langfristig nicht nur die Gesundheit fördern, sondern auch die Gesundheitskosten senken.

Zahlen und Fakten

In Österreich erkranken jährlich etwa 1.500 Menschen an Hautkrebs, wobei die Zahl der Fälle von aktinischer Keratose noch höher ist. Frühzeitige Erkennung und Behandlung sind entscheidend, um schwerwiegendere gesundheitliche Folgen zu vermeiden. Die Österreichische Krebshilfe betont, dass regelmäßige Hautuntersuchungen und Schutzmaßnahmen wie das Tragen von Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor unerlässlich sind.

Zukunftsperspektiven

Die Zukunft der Hautkrebsprävention liegt in der Integration moderner Technologien wie künstlicher Intelligenz zur Erkennung von Hautveränderungen. In Österreich werden bereits erste Pilotprojekte gestartet, die Smartphone-Apps zur Analyse von Hautbildern nutzen. Diese Technologien könnten die Früherkennung revolutionieren und den Zugang zu präventiven Maßnahmen erheblich verbessern.

Zusammenfassung und Handlungsempfehlung

Der Herbst ist die ideale Zeit, um nach einem intensiven Sommer die Haut genauer zu betrachten. Die Sendung „Bewusst gesund“ im ORF bietet wertvolle Einblicke und Tipps, wie man sich vor den langfristigen Schäden der Sonne schützen kann. Regelmäßige Hautuntersuchungen und der bewusste Umgang mit Sonnenexposition sind entscheidend. Interessierte können sich auf der Website des ORF weiter informieren.