Achtung Stromfresser: Warum eine hohe Energieeffizienzklasse wichtig ist

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Angesichts steigender Energiekosten und eines zunehmenden Bewusstsein für den Klimawandel stellen sich immer mehr Verbraucher die Frage, welche Optionen ihnen zur Verfügung stehen, um den Energieverbrauch in ihrem Haushalt zu reduzieren. Die Hauptursache für einen hohen Stromverbrauch im Haushalt und Gewerbe sind in der Regel Elektrogeräte mit mangelhafter Energieeffizienz. Dieser Artikel zeigt, warum die Wahl eines energieeffizienten Haushaltsgeräts sinnvoll ist und was die Energieeffizienzklassen bedeuten.

Warum sind Stromfresser ein Problem?

Besonders Kühl- und Gefrierschränke entpuppen sich bei genauerer Betrachtung als wahre Stromfresser, die die monatlichen Abschlagszahlungen in die Höhe treiben. Dies gilt insbesondere für gewerbliche Nutzer wie beispielsweise gastronomische Betriebe, die eine Vielzahl an Geräten gleichzeitig nutzen. Daher ist es für Verbraucher und Gewerbetreibende ratsam, in energiesparende Haushaltsgeräte zu investieren, wie beispielsweise in energieeffiziente Getränkekühlschränke, obwohl die Anschaffungskosten für ein neues Gerät möglicherweise etwas höher ausfallen als gewohnt.

Wer auf der Suche nach neuen Haushaltsgeräten ist, tendiert häufig dazu, sich für preiswerte Angebote zu entscheiden, die oftmals wenig energieeffizient arbeiten. Der kurzfristige Blick auf die Einsparungen bei der Anschaffung verdeckt die Sicht auf die Betriebskosten, die langfristig anfallen, denn der regelmäßige Gebrauch ineffizienter Elektrogeräte führt zu versteckten Kosten in Form hoher Stromrechnungen.

Was bedeuten die Energieeffizienzklassen?

Die Energieeffizienzklassen sind eine Skala, die die Effizienz eines elektrischen Geräts im Umgang mit der zugeführten Energie angibt. Die Bewertung erfolgt von A (sehr effizient) bis G (ineffizient). Es sei darauf hingewiesen, dass die Europäische Union im Jahr 2021 die Energieeffizienzklassen neu normiert hat; die früheren Klassen A+ bis A+++ existieren heute nicht mehr. Generell gilt, dass moderne Geräte tendenziell energieeffizienter arbeiten als ältere Modelle.

Zu beachten ist, dass die Neufassung der Effizienzklassen dazu geführt hat, dass auf dem Markt bislang nur wenige Elektrogeräte der Klasse A erhältlich sind.

Der Kauf energieeffizienter Haushaltsgeräte als Beitrag zum Klimaschutz

Der Umstieg auf energieeffiziente Geräte zählt zu den einfachsten und zugleich wirkungsvollsten Maßnahmen, um den Energieverbrauch effektiv zu reduzieren. Dieser Schritt wird besonders sinnvoll, wenn ohnehin die Anschaffung eines neuen Haushaltsgeräts geplant ist. Die EU-weite Gesetzgebung zum Klimaschutz gewährleistet bereits, dass echte Stromfresser nicht mehr auf dem Markt verfügbar sind. Dennoch lohnt es sich langfristig, bewusst Geräte auszuwählen, die besonders energieeffizient und umweltfreundlich arbeiten, auch wenn der Anschaffungspreis etwas höher ausfällt. Eine vorausschauende Entscheidung für energieeffiziente Elektrogeräte, die die steigenden Energiekosten in der Zukunft antizipiert, erspart nicht nur mittel- und langfristig Kosten, sondern wirkt sich auch positiv auf die Umwelt aus.

Energieeffiziente Geräte allein reichen nicht aus

Obwohl neue Haushaltsgeräte den Energieverbrauch reduzieren, liegt es weiterhin in der Verantwortung der privaten und gewerblichen Verbraucher, ihren Lebensstil und die Art des Wirtschaftens zugunsten der Umwelt anzupassen. Dies bedeutet nicht, dass sie auf den Komfort des modernen Lebens verzichten müssen. Vielmehr ist ein bewusster Umgang mit Ressourcen gefragt, bei dem die Verbraucher sich ihres ökologischen Fußabdrucks bewusst sind.

Fazit

Elektrogeräte mit einem hohen Stromverbrauch schaden dem Portemonnaie und der Umwelt. Wenn private und gewerbliche Verbraucher eine Neuanschaffung planen, sollten sie ausschließlich zu Geräten mit einer hohen Energieeffizienzklasse greifen. Die geringfügig höheren Anschaffungskosten amortisieren sich angesichts der hohen Energiepreise schnell.

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