Am 27. August 2026 setzten die Mitarbeiter*innen des wohnfonds_wien ein beeindruckendes Zeichen der Solidarität. Unter dem Motto „Gemeinsam bis zum Mond“ legten sie im Rahmen des „Gesundheitsjahres 2025“ eine symbolische Strecke von 384.000 Kilometern zurück. Diese Distanz entspricht der Entfernung von der Erde zum Mond. Der sportliche Einsatz der Teilnehmer*innen, der durch Aktivitäten wie Joggen, Laufen, Spazieren, Wandern und Radfahren gesammelt wurde, mündete in eine Spende von 5.000 Euro an die Volkshilfe Wien. Damit unterstützt der wohnfonds_wien Menschen, die von Wohnungsverlust bedroht sind.
Ein starkes Zeichen der Solidarität
Die Initiative „Gemeinsam bis zum Mond“ steht nicht nur für körperliche Fitness, sondern auch für den Teamgeist und die gesellschaftliche Verantwortung der Mitarbeiter*innen des wohnfonds_wien. Diese bemerkenswerte Leistung zeigt, wie Solidarität in Wien gelebt wird. Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch und wohnfonds_wien-Geschäftsführer Gregor Puscher überreichten den Spendenscheck an Tanja Wehsely, Geschäftsführerin der Volkshilfe Wien, und Michael Häupl, Präsident der VHW.
MoBeWo – Mobiles Betreutes Wohnen
Mit dem gespendeten Geld wird das Projekt MoBeWo – Mobiles Betreutes Wohnen unterstützt. Dieses Programm richtet sich an Einzelpersonen, Paare und Familien, die von Wohnungsverlust bedroht sind. Ziel ist es, eine leistbare Wohnung zu finden und die Lebensumstände der Betroffenen zu stabilisieren. Der wohnfonds_wien leistet damit einen wichtigen Beitrag zur sozialen Sicherheit in Wien.
Wohnen als Grundrecht in Wien
Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch betont, dass Wohnen in Wien als Grundrecht verstanden wird. Eine sichere Wohnung ist die Grundlage für ein eigenständiges Leben. Das Projekt Mobiles Betreutes Wohnen setzt genau hier an. Es bietet Unterstützung, damit Menschen ihren Wohnraum selbstbestimmt nutzen können. Der wohnfonds_wien übernimmt damit soziale Verantwortung und stärkt das „goldene Wiener Herz der Solidarität“.
Gesellschaftliche Verantwortung
Gregor Puscher, Geschäftsführer des wohnfonds_wien, hebt hervor, dass die zurückgelegte Strecke nicht nur das Wohlbefinden der Mitarbeiter*innen fördert, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung übernimmt. Die Spende an die Volkshilfe Wien soll Menschen in Not helfen und zeigt, wie wichtig Solidarität in der Gesellschaft ist.
Die Bedeutung von Solidarität in Wien
Michael Häupl, ehemaliger Wiener Bürgermeister, unterstreicht die Tradition der organisierten und finanzierten Solidarität in Wien. Diese Tradition ist nicht nur ein Grund zum Stolz, sondern auch eine Verpflichtung für die Zukunft. Die Zusammenarbeit zwischen dem wohnfonds_wien und der Volkshilfe Wien ist ein Beispiel dafür, wie Solidarität praktisch umgesetzt wird.
Historische Entwicklung des Wohnrechts in Wien
Das Wohnrecht in Wien hat eine lange Tradition. Bereits in der Zwischenkriegszeit wurden in Wien umfangreiche Wohnbauprogramme gestartet, um die Wohnsituation der Bevölkerung zu verbessern. In den 1980er Jahren wurde das Konzept des sozialen Wohnbaus weiterentwickelt, um leistbaren Wohnraum für alle zu schaffen. Diese Tradition lebt bis heute fort und zeigt sich in Projekten wie MoBeWo.
Vergleich mit anderen Ländern
Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz hat Wien eine besonders fortschrittliche Wohnpolitik. Während in Deutschland die Mietpreise in Großstädten stark ansteigen, setzt Wien auf sozialen Wohnbau, um leistbaren Wohnraum sicherzustellen. In der Schweiz gibt es ebenfalls soziale Wohnbauprojekte, jedoch nicht in der gleichen Dimension wie in Wien.
Konkrete Auswirkungen für Bürger*innen
Die Spende des wohnfonds_wien hat direkte Auswirkungen auf die Bürger*innen Wiens. Durch die Unterstützung von MoBeWo erhalten Menschen, die von Obdachlosigkeit bedroht sind, eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben. Ein konkretes Beispiel ist eine alleinerziehende Mutter, die durch MoBeWo eine leistbare Wohnung fand und nun in der Lage ist, ihre Kinder in einem stabilen Umfeld großzuziehen.
Zahlen und Fakten
In Wien sind etwa 5% der Bevölkerung von Wohnungsverlust bedroht. Durch Projekte wie MoBeWo konnten in den letzten Jahren über 1.000 Menschen in leistbare Wohnungen vermittelt werden. Die 5.000 Euro Spende des wohnfonds_wien wird dazu beitragen, diese Zahl weiter zu erhöhen und mehr Menschen zu unterstützen.
Zukunftsperspektive
Die Zukunft des Wohnens in Wien sieht vielversprechend aus. Die Stadt plant, in den nächsten Jahren weitere soziale Wohnbauprojekte zu starten, um den Bedarf nach leistbarem Wohnraum zu decken. Projekte wie MoBeWo werden weiterhin eine zentrale Rolle spielen, um Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen und ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
Fazit und Ausblick
Die Initiative des wohnfonds_wien zeigt, wie wichtig Solidarität und gesellschaftliche Verantwortung sind. Die Spende an die Volkshilfe Wien ist ein starkes Zeichen für den sozialen Zusammenhalt in der Stadt. Es bleibt zu hoffen, dass auch in Zukunft ähnliche Projekte ins Leben gerufen werden, um die Lebensqualität der Wiener*innen weiter zu verbessern. Mehr Informationen über die Projekte des wohnfonds_wien finden Sie auf deren offiziellen Webseite.