Was spart man sich bei einem Elektroauto?

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Wegen der ausgestoßenen Treibhausgase verändert sich das Klima ständig, da die Natur durch den Mensch und sein Verhalten in der Vergangenheit schon erheblichen Schaden genommen hat und die Erdölreserven wohl in den nächsten Jahrzehnten knapp werden. Auch das Auto ist hier eine von vielen Ursachen für diese Entwicklung. Da aber ein Großteil der Menschen nicht ausschließlich auf Bus, Bahn und Fahrrad umzusteigen will und auch viele Berufstätige auf das Auto angewiesen sind, arbeiten die Autobauer schon seit langem mit Hochdruck an neuen Antriebstechniken. Hier steht vor allem das Elektroauto als saubere und umweltfreundliche Mobilität im Fokus. Doch was kann der Autofahrer gegenüber einem Diesel oder Benziner wirklich sparen?

Förderung für Elektroautos

Zum einen fängt es schon beim Kauf eines Elektroautos an, wo viele Länder mittlerweile Prämien bzw. Förderungen vergeben, um die Kunden zu locken und die Verkäufe der Elektroautos in die Höhe zutreiben. Wer sich beispielsweise in Frankreich, Großbritannien, Deutschland oder Italien entscheidet ein Elektroauto zuzulegen, wird vom Staat mit einer satten Prämie von immerhin rund 5.000 Euro unterstützt, in Amerika zahlt der Fiskus je nach Modell bis zu 7.500 Dollar. In Österreich fällt für Elektrofahrzeuge die erhöhte Steuer für Neuwagen von üblicherweise 16 Prozent weg. Teilweise fördern einzelne Gemeinden und Bundesländer noch den Kauf eines Elektroautos.

Immer mehr Länder sind mittlerweile auch in Asien auf den grünen Zweig gekommen, wo zum Beispiel die japanische Regierung rund 40 Prozent der Kosten beim Kauf eines Elektroautos als direkte Förderung übernimmt. Sogar in China, wo in der Vergangenheit recht wenig Wert auf umweltfreundliche Antriebe gelegt wurde, zahlt der Staat dem Käufer eines Elektroautos umgerechnet 6.700 Euro.

Versicherung günstiger bei Elektroauto

Doch nicht nur beim Kauf des Autos kann der Fahrer sparen, danach geht es direkt weiter. Vor allem die teils hohen Versicherungsbeiträge bei den Diesel und Benziner fallen beim Elektroauto nicht an, hier muss der Fahrer nur ein Bruchteil dessen zahlen. Je nach Anbieter, Tarif und Modell des Fahrzeugs zahlt man einen jährlichen Betrag zwischen 100 und 350 Euro, was extrem günstig ist. Bei der Steuer sieht es ähnlich aus, wobei es je nach Land große Unterschiede gibt.

In Österreich und zahlreichen anderen Länder entfällt beispielsweise für Elektrofahrzeuge die motorbezogene Versicherungssteuer, was sich wiederum bei den laufenden Kosten auswirkt. Im allgemeinen liegen die Steuersätze, wenn man denn überhaupt welche zahlen muss, für die umweltfreundlichen Elektroautos deutlich niedriger als die Sätze für Benzin- und Dieselfahrzeuge.

Beim Tanken dank Nachtstrom sparen

Daneben kann man den Geldbeutel natürlich beim Tanken des Stroms schonen. Während man mit den Verbrennern gegen die teils hohen Preissprünge an den Tankstellen wenig ausrichten kann, besteht beim Elektroauto die Möglichkeit die Energie einfach mit dem günstigen Nachtstrom zu tanken. In der Regel kann man hierbei je nach Modell im Vergleich zu einem Benziner rund ein Drittel sparen. Dies ist sicherlich neben dem Aspekt der Umweltfreundlichkeit einer der Hauptgründe für den Kauf eines Elektroautos.

Sparen beim Service

Da kein Ölwechsel sowie keine Abgasuntersuchung mehr anfällt, kann man mit geringen Wartungskosten bei den Werkstätten rechnen. Auch zahlreiche andere Verschleißteile sind beim Elektroauto nicht vorhanden, wodurch man bares Geld spart.

Obwohl von vielen Menschen das Elektroauto wegen des vergleichsmäßig hohen Anschaffungspreises kritisiert wird, kann man davon ausgehen, dass sich dies in der Zukunft ändern wird. Die jetzt noch extrem teuren Akkus werden nämlich bei einer hohen Produktionsrate immer billiger, womit auch die Anschaffung eines Elektroautos für viele Leute realisierbar wird.

2 Kommentare
  • Herbert Fortin

    Da das auto eine staatliche melkkuh ist, frage ich mich wie
    das mit hoch subventionierten elektroautos weiter funktionieren
    wird.

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