Zaunsanierung nach dem Winter? Mit Gabionen droht Ihnen nichts dergleichen

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Der Winter kann Ihrem Grundstück immer sehr zusetzen. Ein ruinierter Rasen, der neu gesät werden muss, erscheint da nur wie ein Detail. Größeren Schaden richtet er in der Regel am Zaun an. Frost, Regen, Wind, Schnee und Schlamm hinterlassen an vielen Zaunkonstruktionen sichtbare Spuren und verringern ihre Lebensdauer. Davon betroffen sind jedoch nicht diejenigen unter Ihnen, die sich für einen Steinzaun mit Gabionenkonstruktion entscheiden.

Die häufigsten Probleme mit Holz- und Metallzäunen

Widriges Winterwetter wirkt sich sehr negativ auf den Zustand von Zäunen aus. Wenn Ihr Grundstück von einem klassischen Metallzaun umgeben ist, müssen Sie ihn normalerweise von Rost und Schmutz befreien. Ab und an muss auch der Anstrich erneuert werden, da der Zaun sonst einen schäbigen und veralteten Eindruck macht.

Ähnlich verhält es sich mit Holzzäunen. Holz leidet draußen sehr, besonders in den Wintermonaten, egal wie gut Sie es behandelt haben. Auch ein Holzzaun benötigt hin und wieder einen neuen Anstrich und vorab noch dazu langes Schleifen und kleine ästhetische Reparaturen. Außerdem müssen einige Teile des Zauns komplett ausgetauscht werden, da sie aufgrund erhöhter Luftfeuchtigkeit verrotten und die Gefahr besteht, dass der Zaun einstürzt.

Gabionenzäune

Wenn Sie sich für einen Steinzaun aus sogenannten Gabionen entscheiden, müssen Sie sich mit den oben genannten Problemen überhaupt nicht befassen. Gabionenwände erfreuen sich heute zu Recht wachsender Beliebtheit. Sie sind nicht nur ein modernes Element, das Ihr Grundstück natürlich umzäunt, sondern wirken auch überraschend elegant. Sie müssen sich nur für eine geeignete Konstruktion entscheiden. Die Gabionen fügen sich dann natürlich in die Umgebung ein und wirken nicht störend, wie es oft bei traditionellen Beton- und Metallzäunen der Fall ist.

Gabionen werden durch eine Grundstruktur aus Metall gebildet, die dann mit Steinen oder Schotter gefüllt wird. Der resultierende Zaun wird mit seiner Stabilität und Langlebigkeit überraschen. Für diese Steinzäune gilt, dass sie bis zu einer bestimmten Größe keine komplexen Bauarbeiten erfordern. Beim Bau eines Gabionenzauns bis zu einer Höhe von ca. 50 cm ist kein solides Betonfundament erforderlich, es genügt, den Boden mit Kies aufzuschütten und zu ebnen und darauf dann die Gabionenkörbe zu platzieren. Bei einem höheren Zaun müssen Sie bereits mit einem soliden Fundament rechnen, obgleich die Arbeit deutlich einfacher ist als beim Bau eines klassischen Beton- oder Holzzauns.

Wartungsfreie Lösung

Für Gabionenwände, die als Zaun fungieren, gilt, dass Sie fast keinerlei Wartung erfordern. Sie leben gewissermaßen ihr Leben. Wichtig ist, dass die Drahtgrundkonstruktion hochwertig und die Füllung so gewählt ist, dass sie nicht durch die Maschen fällt. Ansonsten machen den Gabionen verschiedenste Wetterbedingungen nichts aus.

Das Gestein der Füllung ist ein natürliches Material, das Frost, Regen und Schnee widersteht. Nach dem Winter müssen Sie höchstens mal überprüfen, ob die genannte Drahtkonstruktion in Ordnung ist, oder ob es durch Schneeablagerungen zur Verschiebung einzelner Gabionenteile gekommen ist. Aber auch dann sollte die Reparatur und Überholung des Zauns keine aufwendige und zeitraubende Angelegenheit sein.

Lebensdauer und Preis sind weitere Vorteile von Gabionen

Gabionen-Steinkörbe haben eine sehr lange Lebensdauer. Daraus bestehende Zäune halten durchaus jahrzehntelang. Sie können sie auch mit Pflanzen begrünen. Sorgen Sie in diesem Fall aber dafür, dass ihre Wurzeln nicht zu stark werden, da dies allmählich zur Verformung der Gabionen führen könnte, die dann ersetzt werden müssten.

Nicht zuletzt sollte man erwähnen, dass Gabionenzäune eine relativ günstige Lösung darstellen, vor allem im Vergleich zu robusten Holzzäunen, die heute aufgrund der steigenden Materialpreise immer teurer werden. Stein und Schotter hingegen sind ein erschwingliches und preiswertes Material, von dem es immer reichlich geben wird. Sie können die Gabionenstrukturen sogar mit Steinen aus eigenen Quellen füllen, um noch mehr Geld zu sparen.

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