Messie Wohnung entrümpeln & reinigen

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Wir alle haben sie sicher schon einmal im Fernsehen gesehen, oder sogar auch im echten Leben – eine Messie Wohnung. Aber was machen, wenn man selbst davon betroffen ist? Es ist nicht nur peinlich oder gar unmöglich, Gäste einzuladen, sondern auch unangenehm für sich selbst. Denn wer will schon nach einem langen Arbeitstag erstmal durch die halbe Wohnung graben, bis man am Sofa angelangt?

Es herrscht Unordnung, aber man wünscht sich Veränderung? Vielleicht setzt so mancher Mensch die Messie-Wohnung endlich zu bewältigen auf seine Liste der Neujahrsvorsätze. Wer will schon 2023 mit einem totalen Chaos zu Hause beginnen? Wie man dies auch erfolgreich bewältigt, erklären wir in diesem Beitrag.

Hilfe von Freunden und Verwandten holen

Sollte man zu Horten oder Unordnung tendieren oder an dem Messie-Syndrom leiden, ist es nicht plausibel, sich das große Aufräumen allein vorzunehmen. Hilfe von Freunden und Verwandten ist unerlässlich, hat man ein Datum gesetzt, sollte man auch gemeinsam mit ihnen mit der Entrümpelung beginnen. Sie steigern die Motivation und das ganze geht um einiges schneller. Sie helfen auch dabei, zu analysieren, was wirklich im Haushalt gebraucht wird, damit man wirklich nur das, was man auch nutzt, in der Wohnung hat. Denn für Horter, auch Hamsterer genannt, ist es bekanntermaßen nicht ganz einfach, sich von Gegenständen zu trennen.

Je nachdem, welche Größe die Wohnung und welches Ausmaß die Verwüstung hat, ist es sinnvoll, eine Entrümpelungsfirma in seiner Nähe zu beauftragen. Diese findet man ganz leicht über Google oder Portale wie Listando in dem man nach dem passenden Service in seiner Stadt sucht (z. B. Entrümpelung Düsseldorf).

Sämtlichen Müll entsorgen

Um sich überhaupt in der Wohnung richtig bewegen zu können, muss man zuerst einmal dem ganzen Müll den Kampf ansagen. Von Pizzakartons, über alte Zeitungen oder Essen, das schon lange sein Verfalldatum gesehen hat – alles muss weg. Ein paar Trips zum Recyclinghof, um auch richtig zu recyceln, sorgen schon einmal für eine wesentlich besser begehbare Wohnung. Alte Medikamente, Batterien und kaputter Hausrat müssen ebenfalls fachgerecht entsorgt werden. Man sollte sicherstellen, dass man den gesamten Müll los ist, bevor man mit dem nächsten Schritt beginnt.

Die Wohnung gut ausmisten

Hat man den Müll erst einmal entsorgt, kann man sich an das Ausmisten machen. Einen einfachen Anfang bietet der Kleiderschrank, denn dort sieht man direkt, was man nicht mehr trägt, und kann es beispielsweise zur Altkleidersammlung oder an einen Secondhand-Laden geben. Genau so arbeitet man sich durch die ganze Wohnung und stellt sich die Frage: „Brauche ich dies wirklich?“. Ungewollte Möbel oder andere Dinge, die noch Wert besitzen, kann man auf dem Flohmarkt oder im Secondhand-Laden verkaufen, online oder in der Zeitung inserieren. Vielleicht gefällt einem der Helfer auch etwas oder man kennt eine Person, die den Gegenstand gut gebrauchen könnte. Wichtig hier ist wirklich nur das Nötigste und die meistgewünschten Gegenstände zu behalten, sodass in der Wohnung nachher auch wieder gut Platz ist.

Sorgfältige Grundreinigung

Hat man sich von dem ganzen Krempel befreit, ist es an der Zeit für eine ordentliche Grundreinigung der Wohnung. Dazu sollte man alle nötigen Reinigungsmittel vor Ort haben und gegebenenfalls Maschinen zum Teppich oder Matratzen reinigen mieten. Eine Alternative ist eine Putzkraft in der Nähe, die einem die Arbeit abnimmt. Sollte man sich entschließen, die Wohnung selbst zu reinigen, gilt auch hier, Zimmer für Zimmer. Von den Gardinen, über Kleiderschränke bis hin zum Ofen und dem Außenbereich, die gesamte Residenz sollte sorgfältig gereinigt werden. Auch sämtliche Wäsche, Bettzeug, Handtücher, usw. sollten frisch gewaschen werden. Hat man diesen Schritt erst einmal hinter sich, blinkt die Wohnung und die Arbeit ist fast geschafft.

Neu einräumen und dekorieren

Jetzt ist etwas Kreativität gefragt und es ist an der Zeit, die Wohnung neu einzuräumen und gegebenenfalls zu dekorieren, was nicht selten sogar Spaß macht. Es ist wirklich wichtig, dass jeder Gegenstand im Haushalt seinen festen Platz hat. So findet man Dinge nicht nur einfacher, sondern sorgt auch gleichzeitig für Ordnung. Sollte man sich vielleicht neue Vorhänge wünschen, um die Wohnung zu verschönern, sollte man sich diese gönnen, denn je wohler man sich in den eigenen vier Wänden fühlt, desto besser sind die Chancen, sie auch ordentlich zu behandeln. Jetzt, wo alles seinen Platz hat, hat unnötiges Suchen ein Ende und der Feierabend ist um einiges gemütlicher.

Schlechte Gewohnheiten nicht wieder zulassen

Ein Tipp zum Abschied: Am besten hält man seine Wohnung täglich auf Trab, sodass es erst gar nicht zur Unordnung kommen kann. Man sollte sich angewöhnen, Müll sofort zu entsorgen, die Küche nach dem Kochen zu reinigen und ebenfalls sein Hab und Gut in guter Ordnung zu halten und nichts herumliegen zu lassen. Auf keinen Fall sollte man aufräumen, putzen und was sonst noch in der Wohnung anfällt auf später verschieben, denn so schleichen sich alte Gewohnheiten wieder ein. Man hat gutes Recht, stolz auf sich zu sein und sollte die neu gewonnenen Vorteile und Freiheiten einer sauberen und ordentlichen Wohnung in vollen Zügen genießen!

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