Isabel Rippel-Schmidjell übernimmt Führung der Patientensicherheit

Redaktion

16. Juli 2026

Am 16. Juli 2026 wurde bekannt gegeben, dass Mag. Isabel Rippel-Schmidjell die Geschäftsführung der Österreichischen Plattform Patient:innensicherheit übernommen hat. Diese bedeutende Veränderung in der Führungsebene könnte weitreichende Auswirkungen auf die Gesundheitslandschaft in Österreich haben.

Neue Führung bei der Plattform Patient:innensicherheit

Die Ernennung von Isabel Rippel-Schmidjell zur Geschäftsführerin markiert einen bedeutenden Schritt für die Österreichische Plattform Patient:innensicherheit. Sie folgt auf Univ.-Prof. PD Dr. Mag. Maria Kletecka-Pulker und bringt umfangreiche Erfahrung aus ihrer bisherigen Tätigkeit als Leiterin der Salzburger Patientenvertretung sowie ihrer Zeit als selbständige Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Medizinrecht mit.

Die Plattform Patient:innensicherheit spielt eine zentrale Rolle in der Förderung von Patient:innenrechten und der Etablierung einer Sicherheitskultur im österreichischen Gesundheitswesen. Mit der neuen Führung sollen diese Ziele weiter gestärkt werden.

Was bedeutet Patient:innensicherheit?

Patient:innensicherheit bezieht sich auf Maßnahmen und Praktiken, die darauf abzielen, das Risiko von Schäden an Patient:innen in Gesundheitseinrichtungen zu minimieren. Dazu gehören die Vermeidung von Fehlern, die Förderung einer offenen Kommunikationskultur und die Implementierung von Sicherheitsprotokollen.

Die historische Entwicklung der Patient:innensicherheit begann in den 1990er Jahren, als internationale Studien die Häufigkeit von vermeidbaren medizinischen Fehlern aufzeigten. Seither hat sich das Thema zu einem zentralen Anliegen im Gesundheitswesen entwickelt, auch in Österreich.

Vergleich mit anderen Ländern

In Deutschland und der Schweiz sind ähnliche Plattformen aktiv, die sich auf die Förderung der Patient:innensicherheit konzentrieren. Während die Schweiz bereits früh umfassende Sicherheitsmaßnahmen implementierte, hat Deutschland in den letzten Jahren durch gesetzliche Anpassungen nachgezogen. Österreich kann von diesen Erfahrungen profitieren, indem es bewährte Praktiken adaptiert und auf die nationalen Bedürfnisse anpasst.

Auswirkungen auf österreichische Bürger:innen

Die Stärkung der Patient:innensicherheit hat direkte Auswirkungen auf die Bürger:innen. Ein Beispiel ist die verbesserte Kommunikation zwischen Patient:innen und medizinischem Personal, die zu einer höheren Zufriedenheit und besseren Gesundheitsresultaten führt. Durch die Reduzierung von Behandlungsfehlern können zudem Kosten im Gesundheitssystem eingespart werden.

Statistiken zeigen, dass Patient:innen, die über ihre Rechte und Behandlungsmöglichkeiten gut informiert sind, seltener von Behandlungsfehlern betroffen sind. Die Plattform spielt hier eine entscheidende Rolle, indem sie Aufklärungsarbeit leistet und den Dialog fördert.

Zukunftsperspektiven unter neuer Führung

Unter der Leitung von Isabel Rippel-Schmidjell wird die Plattform Patient:innensicherheit voraussichtlich neue Initiativen einführen, um die Sicherheitskultur in Österreich weiter zu stärken. Dazu gehört die Förderung von Schulungsprogrammen für medizinisches Personal sowie die Intensivierung der Zusammenarbeit mit internationalen Partnern.

Ein zentrales Ziel wird es sein, die Patient:innenrechte weiter zu stärken und sicherzustellen, dass alle Beteiligten im Gesundheitswesen diese Rechte respektieren und fördern. Experten sind optimistisch, dass die neue Führung positive Impulse setzen wird.

Zusammenfassung und Ausblick

Die Ernennung von Isabel Rippel-Schmidjell zur Geschäftsführerin der Österreichischen Plattform Patient:innensicherheit markiert einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Österreich. Die Plattform ist bestrebt, durch eine stärkere Sicherheitskultur und den offenen Dialog zwischen Patient:innen und Gesundheitseinrichtungen, das Wohl der Bürger:innen zu verbessern. Interessierte Leser:innen können weitere Informationen auf der offiziellen Webseite der Plattform finden.