Elektroauto Heuliez Mia

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Der französische Elektroautobauer Heuliez hat mit dem „ Mia“ auf dem vergangenen Autosalon in Genf einen neuen Mini-Van vorgestellt, der rein elektrisch unterwegs ist und bei dem der Leichtbau groß geschrieben wird.

Dass der Mia irgendwie an eine Art Miniatur-VW-Multivan erinnert ist kein Zufall, da der ehemalige VW-Designer Murat Günak auch bei diesem Projekt seine Finger im Spiel hatte. Während der Fahrer vorne auf einem Einzelsitz des nur 2,86 Meter langen Mia Platz nimmt befinden sich direkt dahinter zwei weitere Sitze für die anderen Insassen.

Ohne die innovativen Lithium-Phosphor-Akkus kommt das Fliegengewicht auf ein Gewicht von nur 550 Kilogramm und bringt es laut den Franzosen auf eine Höchstgeschwindigkeit von immerhin 110 Stundenkilometern km/h. Je nach Wunsch kann der Käufer zwischen drei Batterieversionen mit jeweils unterschiedlichen Reichweiten wählen, nämlich mit sechs, zwölf oder einer Speicherkapazität von 18 Kilowattstunden. Mit der kleinsten Batterie, die rund 70 Kilogramm auf die Waage bringt, kommt man auf eine Reichweite von 80 bis 100 Kilometer.

Allerdings ist bei dem Mia nicht nur der variierbare Stromspeichers neu, sondern auch der Akku selbst. Hierbei kommen statt den üblichen Lithium-Ionen-, die sogenannten Lithium-Phosphat-Akkus zum Einsatz, die zwar nicht so viel Energie speichern können, was jedoch bei dem Leichtgewicht Mia aber auch gar nicht nötig ist. Der Vorteil dieser Akkus ist, dass es nicht wie bei den Lithium-Ionen-Akkus zu Hitzeproblemen kommen kann, weswegen die Ingenieure auf eine Kühlung verzichten konnten. Dies hat bei der Entwicklung wiederum maßgeblich die Komplexität sowie die Kosten verringert. Ein weiteres Plus der Lithium-Phosphat-Akkus ist sicherlich die geringe Ladezeit. An einer normalen Steckdose sind die Akkus in nur zwei Stunden wieder voll aufgeladen, was sicherlich ein enormes Plus ist.

Nachdem der Mia vor kurzem in Genf sein Debut feierte ist der Minivan praktisch serienreif und steht jetzt kurz vor seiner Markteinführung. Die französische Firma Heuliez will noch in diesem Jahr 1500 und im nächsten Jahr ganze 10.000 Mia-Modelle von den Bändern rollen lassen. Mittlerweile hat man anscheinend auch schon in Deutschland, Frankreich sowie Skandinavien gefunden und wird demnächst loslegen die Werbetrommel zu rühren. Für den Mia muss man nach bisherigen Angaben von Heuliez rund 15.000 Euro auf den Tisch legen, wobei im Preis auch ein Standard-Batteriesatz enthalten ist.

2 Kommentare
  • Otto F. Krammer

    Ein überraschendes und offenbar preiswerte Kleinauto, das ich gerne sehen und probefahren würde, wenn in Wien dies anl. einer Veranstaltung (Belakowitsch) möglich wäre. ofk.

  • Otto F. Krammer

    Ein überraschendes und offenbar preiswerte Kleinauto, das ich gerne sehen und probefahren würde, wenn in Wien dies anl. einer Veranstaltung (Belakowitsch) möglich wäre. ofk.

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