Ein historischer Triumph für St. Pölten!
Am 21. November 2025 ereignete sich im Sportzentrum Niederösterreich ein sportliches Spektakel, das in die Geschichtsbücher eingehen wird. Das BORGL/BHASL St. Pölten holte den Sieg bei der Premiere des Vier-Länder-Turniers im Volleyball, einem Event, das nicht nur sportliche Leistungen, sondern auch internationale Zusammenarbeit in den Vordergrund stellt.
Vier-Länder-Turnier: Eine neue Tradition
Das Vier-Länder-Turnier ist mehr als nur ein sportliches Event. Es ist ein Symbol der langjährigen Kooperation zwischen Niederösterreich und den tschechischen Kreisen Südböhmen, Südmähren und Vysočina. Diese Zusammenarbeit hat eine jahrzehntelange Tradition, die bisher vor allem auf Fußball für 15-Jährige konzentriert war. Doch nun wurde ein neues Kapitel aufgeschlagen: Ein Volleyballturnier, das speziell für Mädchen ins Leben gerufen wurde.
„Seit längerer Zeit war es unser gemeinsamer Wunsch, auch für Mädchen eine Veranstaltungsform zu finden, die unser gemeinsames Bemühen um die sportliche Förderung der Jugend in unseren Ländern in den Vordergrund stellt“, erklärte Jugend-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister stolz.
Warum Volleyball?
Volleyball ist eine Sportart, die Teamgeist, strategisches Denken und körperliche Fitness in einzigartiger Weise kombiniert. Es ist keine Überraschung, dass Volleyball als die ideale Disziplin für das erste Mädchen-Turnier gewählt wurde. „Sport ist die beste Lebensschule – er stärkt Körper und Geist und vermittelt Werte wie Teamgeist und Fair Play“, betonte Landesrat Martin Antauer.
Die Spannung steigt: Der Wettkampf
Vier starke Teams aus der Oberstufe traten gegeneinander an, um den begehrten Wanderpokal zu gewinnen. Die Atmosphäre im Sportzentrum war elektrisierend, als die Mädchen ihre besten Leistungen zeigten. Das BORGL/BHASL St. Pölten triumphierte letztendlich und sicherte sich den Pokal, der nun für zwei Jahre in St. Pölten verbleiben wird.
Die Bedeutung des Sieges
Dieser Sieg ist nicht nur ein sportlicher Triumph, sondern auch ein Beweis für die erfolgreiche Integration von Schule und Sport. „Das Vier-Länder-Turnier ist ein großartiger Beweis dafür, wie Schule und Sport gemeinsam funktionieren“, so Antauer weiter.
Vergleich mit anderen Bundesländern
Während Niederösterreich mit diesem Turnier Neuland betritt, gibt es in anderen österreichischen Bundesländern ebenfalls Bemühungen, den Mädchen- und Jugendsport zu fördern. In Wien beispielsweise wurden ähnliche Initiativen gestartet, um Mädchen den Zugang zu verschiedenen Sportarten zu erleichtern. Doch das Vier-Länder-Turnier hebt sich durch seine internationale Komponente und die enge Zusammenarbeit mit tschechischen Partnern ab.
Die Rolle der europäischen Zusammenarbeit
Dieses Turnier ist ein Paradebeispiel für die gelebte europäische Partnerschaft. In einer Zeit, in der internationale Beziehungen oft von Spannungen geprägt sind, zeigt das Vier-Länder-Turnier, wie Sport Brücken bauen kann. „Bildung, Jugend, Sport – das ist gelebte Partnerschaft und ein Versprechen für die Zukunft, ganz im Sinne unserer gemeinsamen europäischen Werte“, betonte Teschl-Hofmeister.
Konkrete Auswirkungen auf die Bürger
Für die Bürger Niederösterreichs bedeutet dieses Turnier mehr als nur ein sportliches Event. Es ist eine Möglichkeit, die Jugend zu inspirieren und die Bedeutung von Zusammenarbeit und Teamgeist zu vermitteln. Die Jugendlichen lernen nicht nur sportliche Fähigkeiten, sondern auch wichtige soziale Kompetenzen, die sie in ihrem späteren Leben nutzen können.
Expertenmeinungen
Dr. Anna Mayer, Sportpsychologin und Expertin für Jugendsport, kommentiert: „Solche Turniere sind entscheidend für die persönliche Entwicklung der Jugendlichen. Sie lernen, mit Druck umzugehen, im Team zu arbeiten und ihre eigenen Grenzen zu überwinden.“
Ein Blick in die Zukunft
Die Organisatoren des Turniers sind zuversichtlich, dass dies nur der Anfang einer erfolgreichen Tradition ist. Es gibt bereits Pläne, das Turnier in den kommenden Jahren zu erweitern und möglicherweise weitere Sportarten einzubeziehen. „Wir sehen großes Potenzial in dieser Veranstaltung und freuen uns darauf, sie weiterzuentwickeln“, so Dieter Kraus, Pressesprecher des NÖ Landesjugendreferats.
Politische Unterstützung
Die politische Unterstützung für das Turnier ist groß. Landesrätin Teschl-Hofmeister und Landesrat Antauer haben sich beide für die Fortführung und Erweiterung des Events ausgesprochen. Die Zusammenarbeit mit den tschechischen Kreisen wird als wichtiger Bestandteil der regionalen Politik angesehen.
Insgesamt zeigt das Vier-Länder-Turnier, wie Sport als Werkzeug zur Förderung von Freundschaft und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg genutzt werden kann. Es ist ein leuchtendes Beispiel für die positiven Auswirkungen internationaler Kooperationen auf lokaler Ebene.