Naturverbundenheit im TV: ORF startet neue Garten- und Natursendungen

Redaktion

18. August 2026

Die Natur ist ein wesentlicher Bestandteil des österreichischen Lebensgefühls. Am 23. August 2026 startet der ORF mit neuen Folgen von „Natur im Garten“ und „Zurück zur Natur“ in ORF 2 und auf ORF ON. Diese Programme bieten nicht nur Unterhaltung, sondern auch wertvolle Informationen für alle, die ihre Verbindung zur Natur stärken möchten.

Gartenwissen und Naturschätze im Fernsehen

Der Biogärtner Karl Ploberger führt durch die neue Staffel von „Natur im Garten“, die ab dem 12. September auch auf 3sat zu sehen sein wird. Diese Sendung richtet sich an Hobbygärtner, die Tipps und Tricks für den Gartenbau suchen. Ploberger besucht in der ersten Folge das Weinviertel in Niederösterreich. Dort präsentiert er robuste Pflanzen wie den Feldahorn und die Felsenbirne, die sich für große und kleine Gärten eignen.

Färberdistel: Mehr als nur eine Pflanze

Uschi Zezelitsch widmet sich der Färberdistel, einer Pflanze, die seit Jahrhunderten als Farb-, Heil- und Ölpflanze bekannt ist. Die Färberdistel, auch bekannt als Saflor, wird aufgrund ihrer leuchtend gelben Blüten oft mit Safran verwechselt. Sie ist jedoch nicht nur ein Schmuckstück im Garten, sondern auch eine wertvolle Nutzpflanze. Ihr Öl ist reich an ungesättigten Fettsäuren und wird in der Küche sowie in der Kosmetik verwendet.

Zurück zur Natur: Einblicke in das Leben im Montafon

Maggie Entenfellner zeigt in „Zurück zur Natur“ die schönsten Seiten des Land- und Stadtlebens. In der Auftaktfolge wird das Montafon, ein ursprünglich gebliebenes Tal in Vorarlberg, in den Fokus gerückt. Mit seiner einzigartigen Sprache und Kultur ist das Montafon ein Paradebeispiel für gelebte Tradition und Naturverbundenheit.

Besondere Menschen und ihre Geschichten

Entenfellner porträtiert Menschen wie die Landwirtin Kerstin Kessler, die die traditionelle Kopfbedeckung Mäßli wiederbelebt hat. Diese Geschichte zeigt, wie tief verwurzelt die Traditionen in Österreich sind und wie sie in der modernen Welt fortbestehen. Ebenso beeindruckend ist die Haubenköchin Janine Wieland, die mit ihrer Sommerdessert-Kreation aus regionalen Zutaten ein kulinarisches Highlight setzt.

Österreichs Garten- und Naturliebe im TV

Die Programme „Natur im Garten“ und „Zurück zur Natur“ spiegeln die österreichische Leidenschaft für Natur und Garten wider. Sie bieten nicht nur Unterhaltung, sondern auch Wissen, das im Alltag angewendet werden kann. Die Garten Tulln, die als Schauplatz für viele der neuen Folgen dient, ist ein Paradebeispiel für nachhaltigen Pflanzenschutz und ökologische Gartenbewirtschaftung. Hier wird gezeigt, wie man mit einfachen Mitteln einen großen Unterschied machen kann.

Vergleich mit den Nachbarn

Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz hat Österreich eine lange Tradition in der Vermittlung von Gartenwissen im Fernsehen. Während in Deutschland Sendungen wie „Der grüne Daumen“ bekannt sind, setzt Österreich mit Formaten wie „Natur im Garten“ auf eine breitere Themenpalette, die sowohl den Hobbygärtner als auch den Naturliebhaber anspricht.

Konkrete Auswirkungen auf den Alltag

Die Sendungen haben einen direkten Einfluss auf die Zuschauer. Viele Österreicher lassen sich inspirieren, ihren Garten nachhaltiger zu gestalten oder alte Traditionen wieder aufleben zu lassen. Ein Beispiel hierfür ist die steigende Popularität von Kräuterbeeten, die nicht nur schön anzusehen sind, sondern auch in der Küche genutzt werden können.

Zahlen und Fakten zur Naturverbundenheit

Statistiken zeigen, dass über 30% der österreichischen Haushalte einen eigenen Garten oder Balkon haben, den sie aktiv bewirtschaften. Diese Zahl unterstreicht die Bedeutung von Sendungen wie „Natur im Garten“, die praktische Tipps bieten und das Interesse an der Natur fördern.

Zukunftsperspektiven: Mehr als nur ein Trend

Die Liebe zur Natur und zum Garten ist mehr als nur ein vorübergehender Trend. Experten sind sich einig, dass das Interesse an nachhaltigen Gartentechniken und der Rückbesinnung auf traditionelle Werte weiter zunehmen wird. Dies spiegelt sich auch in der steigenden Anzahl von Gartenveranstaltungen und Messen in Österreich wider.

Die neuen Folgen von „Natur im Garten“ und „Zurück zur Natur“ sind ein weiterer Schritt, um dieses Bewusstsein zu fördern und zu stärken. Sie bieten nicht nur Unterhaltung, sondern auch eine Plattform für den Austausch von Wissen und Erfahrungen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die neuen Programme des ORF einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Naturverbundenheit in Österreich leisten. Sie inspirieren und motivieren, die Natur zu schätzen und zu bewahren. Weitere Informationen zu den Sendungen finden Sie auf presse.ORF.at.