Lebensmittel-Lügen – Darauf sollten Sie beim nächsten Einkauf achten

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Haben Sie schon einmal eine edel aufgemachte Ochsenschwanzsuppe aus dem Supermarkt mitgenommen und gleich zu Hause zusammen mit einem selbstgemachten Salat verzehrt? Für den Salat haben Sie außerdem ein Marken-Dressing verwendet, das bereits vom letzten Einkauf im Kühlschrank lag? Falls das zutrifft, habe ich leider schlechte Neuigkeiten. In der vermeintlichen Ochsenschwanzsuppe war überhaupt kein Ochsenschwanz enthalten und das Dressing des frisch anmutenden Salats war voller Fett und Zucker und enthielt zudem hohe Mengen an Salz.

Foodwatch, die Essensretter

Vor einigen Jahren deckte „Foodwatch”, ein gemeinnütziger Idealverein der sich mit allgemeinen Verbraucherrechten in puncto Lebensmittel auseinandersetzt, eben diesen Ettikettenschwindel auf und vergab den Negativpreis „Godener Windbeutel” für besagte Ochsenschwanzsuppe der Firma “Lacroix”.

Aufschlag par excellence

Auch neue Produktverpackungen mit weniger Inhalt bei beibehaltenem Preis sind irritierend aber ein bewährtes Mittel für versteckte Preisanstiege, doch bleiben sie oftmals vom Verbraucher unbemerkt. Gerade zu großen Festen wie Ostern oder Weihnachten tauchen viele Mogelpackungen auf und haben beispielsweise weniger Schokolade inne oder sind bis zu 90% teurer als sonst.

Ein zwielichtiges Geschäft

Die Lebensmittelindustrie versucht uns mit verschiedenen psychologischen Tricks, den Kauf ihrer Produkte zu suggerieren. Gerade wenn wir in Eile sind oder hungrig zum Einkaufen gehen, fallen wir schneller auf diese Methoden herein. Um dem Entgegenzuwirken sollten Sie am besten bereits vor dem Wocheneinkauf planen, welche Lebensmittel Sie wirklich brauchen und schauen Sie in den Merkur Angeboten ab Donnerstag oder im neuen Billa Prospekt nach, welche Lebensmittel ihr Geld wirklich wert sind.

Achtsam einkaufen und sparen

Grundsätzlich gilt es sich beim Einkaufen Zeit zu nehmen, um allerlei Lebensmittellügen zu entgehen, damit man zu den besseren Produkten greift. Auch reicht es zumeist, die 100g Preise verschiedenster Hersteller miteinander zu vergleichen, um einen besseren Überblick zu garantieren.

Wenn möglich, lieber ohne Kinder zum Einkaufen gehen

Gerade Kinder sind einfacher zu manipulieren und Lebensmittelunternehmen missbrauchen diese Naivität knallhart für ihre Zwecke. Es werden beispielsweise Süßigkeiten mit farbenfrohen Verpackungsmotiven als besonders gesund und vitaminreich angepriesen. Auch vermeintlich gesundes Müsli, abgebildet mit lustigen Tierchen verfehlen selten ihre Wirkung. Durch solche Mittel sind Kinder verführt zu diesen, für sie doch schädlichen Lebensmittel zu greifen und fangen nicht selten an zu quengeln, falls sie nicht das bekommen was sie möchten.

Zu guter Letzt sollte man aber auch erwähnen, dass es durchaus in Ordnung ist, wenn auch mal weniger gesunde Nahrungsmittel im Einkaufswagen landen. Wichtig sollte aber sein, dass es nicht jedes Mal passiert.

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