FLODO – KIDS 4 KLIMA: Nachhaltigkeit in Floridsdorf

Redaktion

15. Februar 2026

Am 15. Februar 2026 wurde ein neues und innovatives Projekt in Wien Floridsdorf vorgestellt: „FLODO – KIDS 4 KLIMA“. Dieses Projekt zielt darauf ab, Klimaschutz für junge Menschen direkt im Alltag erlebbar zu machen. Mit einer Reihe von Workshops, Experimenten und Exkursionen sollen Schüler*innen von März bis Mai praxisnah in das Thema Nachhaltigkeit eingeführt werden. Das Projekt ist ein Teil des Wiener Klimateams und wurde partizipativ entwickelt.

Nachhaltigkeit erleben in Floridsdorf

„FLODO – KIDS 4 KLIMA“ ist mehr als ein Bildungsprojekt. Es ist eine Einladung an die Jugend, aktiv an der Gestaltung ihrer Umwelt teilzunehmen. In sieben Thementagen lernen bis zu 50 Schulklassen alles über Klimaschutz. Die Anmeldung ist über die Plattform von WIENXTRA möglich. Der Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky betont die Wichtigkeit, dass Klimaschutz im eigenen Umfeld beginnt. Wenn junge Menschen erleben, wie sie konkret etwas verändern können, wird aus Wissen Handeln.

Wiener Klimateam: Ein partizipatives Erfolgsmodell

Das Wiener Klimateam, ein Mitmachprojekt, das 2022 gestartet wurde, ist die Grundlage für „FLODO – KIDS 4 KLIMA“. Bis heute wurden über 5.000 Ideen in 11 Bezirken eingebracht. Daraus haben Wiener*innen und Expert*innen 75 Projekte entwickelt. Die Bezirke Josefstadt und Penzing sind derzeit ebenfalls Klimateam-Bezirke.

Vergleich mit Initiativen in Deutschland und der Schweiz

Während Wien mit „FLODO – KIDS 4 KLIMA“ einen lokalen Ansatz verfolgt, gibt es ähnliche Initiativen auch in Deutschland und der Schweiz. In Deutschland sind Projekte wie „Fridays for Future“ bekannt, die sich ebenfalls um die Einbindung der Jugend bemühen. In der Schweiz gibt es Bildungsprogramme, die sich speziell mit der Anpassung an den Klimawandel beschäftigen. Diese Programme zeigen, dass Bildung ein Schlüssel zur nachhaltigen Entwicklung ist.

Einfluss auf den Alltag der Bürger*innen

„FLODO – KIDS 4 KLIMA“ zielt darauf ab, Jugendlichen konkrete Handlungsmöglichkeiten zu bieten. Ob Mikroplastik im Alltag, Recycling von Handys oder Fast Fashion – die Themen sind vielfältig. Schüler*innen lernen, alte Smartphones fürs Recycling vorzubereiten, Produkte auf Mikroplastik zu testen und Nisthilfen für Wildbienen zu errichten. Diese Aktivitäten fördern nicht nur das Umweltbewusstsein, sondern auch die Kreativität und das Verantwortungsbewusstsein der Jugendlichen.

Statistiken und Fakten zur Klimabildung

Statistiken zeigen, dass Projekte wie „FLODO – KIDS 4 KLIMA“ einen positiven Einfluss auf das Umweltbewusstsein junger Menschen haben. Eine Studie der Universität Wien ergab, dass Schüler*innen, die an solchen Programmen teilnehmen, ein höheres Verständnis für Umweltthemen entwickeln und eher bereit sind, umweltbewusste Entscheidungen zu treffen.

Ausblick in die Zukunft

Die Zukunft der Klimabildung sieht vielversprechend aus. Mit Projekten wie „FLODO – KIDS 4 KLIMA“ wird nicht nur das Umweltbewusstsein gestärkt, sondern auch der Grundstein für eine nachhaltige Zukunft gelegt. Bezirksvorsteher Georg Papai betont, wie wichtig es ist, junge Menschen früh einzubinden und ihnen Räume zu geben, in denen sie lernen und mitgestalten können. Dies fördert nicht nur die persönliche Entwicklung, sondern auch die Bereitschaft, Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen.

Großes Abschlussfest als Highlight

Den krönenden Abschluss von „FLODO – KIDS 4 KLIMA“ bildet ein großes Outdoor-Fest am 18. Juni. Hier präsentieren die Jugendlichen ihre Erkenntnisse und Ideen der Öffentlichkeit. Dieses Fest symbolisiert nicht nur den Abschluss des Projekts, sondern auch den Beginn eines neuen Kapitels im Leben der Teilnehmer*innen, die nun besser gerüstet sind, um eine nachhaltige Zukunft zu gestalten.

Weitere Informationen zum Projekt und zur Anmeldung finden sich auf der Webseite von WIENXTRA. Das Projekt zeigt, dass Klimaschutz nicht nur eine globale Herausforderung ist, sondern auch lokal umgesetzt werden kann – direkt im Alltag der Menschen.