Elektroautos setzen sich bei Kennern durch

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Elektroautos im Winter, Elektroautos in der Werbung, Elektroautos in der Wissenschaft – in den unterschiedlichsten Lebensbereichen beschäftigen sich Menschen inzwischen mit Elektroautos, obwohl die Bilanz für die mit Strom betriebenen Karossen oft negativ ausfällt. Eine gesunde Skepsis gegenüber technischen Neuerungen hat es und wird es immer geben, wenn wir zum Beispiel an die Einführung des Computers oder des Handys denken. Über das „Schmackhaftmachen“ von Elektroautos gibt es im Folgenden – neben anderen aktuellen Meldungen – eine Studie von einem Professor der Uni Duisburg-Gießen, die zeigt: Wer sich mit Elektrofahrzeugen beschäftigt, steht ihnen positiver gegenüber als Laien.

Wendiges Fliegengewicht von Suzuki

100 Kilometer mit drei Liter Benzin fahren? Das kann laut RP ONLINE der Suzuki G70. Vorgestellt werden soll der Spritsparer beim Genfer Autosalon, der vom 8. Bis 18. März stattfindet. Seinen ersten Auftritt überhaupt hatte das Fahrzeug schon im Dezember 2011 auf der Toyko Motor Show. Damals trug es allerdings noch den Namen „Regina“. Optisch ist das E-Auto an seinen stromlinienartigen Seiten zu erkennen, die für einen geringen Luftwiderstand sorgen. Darüber hinaus ist das 3,55 Meter lange und 1,63 Meter breite Fahrzeug sehr leicht, was das Vorankommen beziehungsweise die Stromeinsparung ebenfalls begünstigt. Wer in Genf dabei ist, den erwartet ferner die Studie Swift EV Hybrid von Suzuki. 30 Kilometer kann das E-Auto fahren. Erst dann müssen die Akkus per 0,66-Liter-Benziner wieder aufgeladen werden.

Bilanz 2011: 50.000 zugelassene Elektrofahrzeuge auf der ganzen Welt

Nicht enden wollen die Spekulationen, ob Elektroautos nun im Kommen sind oder ein kurz aufflackerndes Phänomen in der Autowelt, das aufgrund minimaler Rentabilität wieder erlischt. Eine Statistik des Center Automotive Research (CAR), angesiedelt in der Uni Duisburg Essen, veröffentlichte für 2011 nun eine Zahl: 1.808. So viele Elektroautos wurden vergangenes Jahr in Deutschland zugelassen. Das Portal „Mein Elektroauto“ diskutiert nun, ob dies positiv oder negativ zu sehen ist und kommt zu dem Schluss: Ansichtssache. Immerhin 101 Privatpersonen sind unter dieser nicht ganz unerheblich klingenden Zahl. Wie sieht es global in punkto Elektroautos aus? 50.000 E-Fahrzeuge wurden auf der ganzen Welt 2011 zugelassen. Laut Expertenmeinung sei die fehlende Kaufprämie in Deutschland der Grund, warum hierzulande weniger E-Autos gekauft würden als in Frankreich, den USA und natürlich China.

Eisige Temperaturen vertragen sich nicht mit Elektroautos

Gefunden im Weser Kurier: Wie sicher ist mein Elektroauto? Was ist, wenn plötzlich der Akku leer ist? Und wie reagiert mein Fahrzeug eigentlich auf Kälte? Die letzte Frage ist in diesen temperaturarmen Tagen wohl besonders interessant für potenzielle Elektroautofahrer. Grundsätzlich macht dem E-Auto Kälte natürlich nichts aus, aber dem Fahrer, der das Wageninnere beheizen will. Heizung und Gebläse wiederum verbrauchen Strom, sodass die Batterie für das Fahrvergnügen nicht mehr die volle Kapazität liefern kann. Statt 120 Kilometer Reichweite muss der Fahrer mit gut 20 Kilometer weniger rechnen, wenn er es in seinem Fahrzeug mollig warm haben will. Frieren oder fahren heißt die Devise. Experimentiert wurde diesbezüglich anlässlich eines E-Home-Projekt, bei dem die Tester nicht nur mit E-Fahrzeugen von Eon-Avacon ausgestattet wurden, sondern auch mit heimischen Fotovoltaik-Anlagen.

Probieren geht über Studieren: E-Car-Sharing gegen Elektroauto-Skeptiker

Was müssen wir tagein, tagaus über Elektroautos lesen? Kritisiert werden in den Medien häufig die schwache Reichweite sowie der hohe Preis der Fahrzeuge. Darüber hinaus existieren noch nicht ausreichend Ladesäulen, sodass man mal eben zum „Strom tanken“ fahren kann. Der Spiegel schreibt nun über eine Studie, die zeigt, dass die Einstellung gegenüber Elektroautos positiver wird, wenn Tester sich die Fahrzeuge auf der Straße „zur Brust“ genommen haben. 226 Testpersonen wurden im Laufe der vergangenen Monate von einem Professor für Automobilwirtschaft an der Uni Duisburg-Essen mit Elektroautos – dem Smart E, dem Nissan Leaf, dem Opel Ampera und dem Toyota Prius Plug-In-Hybrid – konfrontiert. Die zunächst vermehrt skeptischen Teilnehmer zeigten nach Fahrt samt Lademanöver gesteigertes Interesse an Elektrofahrzeugen. Fazit des Forschers: E-Car-Sharing nimmt den Bürgern die Skepsis vor E-Autos.

Nicht von diesem Stern: Spacy Elektroauto-Werbung zum Super Bowl

Wie kann man auf Elektroautos aufmerksam machen? Diese Frage beantwortet sich aktuell wunderbar an einem Beispiel: Werbung in Zusammenhang mit dem Super Bowl. Wer sich das Fußball-Event ansieht, bekommt gleichzeitig einen Werbespot von Chevrolet zu sehen, der Aufsehen erregen dürfte. Nicht erwähnt werden muss eigentlich, dass die Plätze für Werbeclips beim Super Bowl aufgrund der immensen Zuschauerzahl einen regelrechten Run der Unternehmen auslösen. In diesem Fall kommt Chevrolet mit dem Elektroauto Volt zum Zug. Aufhänger des Clips sind Außerirdische, die sich fasziniert von der Erfindung Elektroauto zeigen. Wer neugierig auf den Spot ist, kann ihn unter Mein Elektroauto ansehen.

 

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