Politik

Bühne frei für digitale Vorreiter:

Wien (OTS) – Bereits zum zweiten Mal wurden am gestrigen Abend die
„Digitaler
Humanismus in der Praxis“-Awards verliehen. Die Auszeichnungen
würdigen visionäre Projekte, Persönlichkeiten und Unternehmen, die
den digitalen Wandel mit ethischen Werten verbinden. Die diesjährigen
Sieger:innen sind in der Kategorie Projekt Wien KI, in der Kategorie
Organisation Alles Clara und in der Kategorie Person Horst Eichinger,
Direktor des Gymnasiums Stubenbastei. Die Sonder-Awards gingen an die
Projekte Counter Speech – Young Citizens Against Online Hate,
NewsDeconstructed und FIVE – Fitspiration. msg Plaut und Austrian
Digital Value (ADV) vergaben die Preise gemeinsam mit dem Verein zur
Förderung des digitalen Humanismus im ORF-Zentrum am Küniglberg.

„Was wir heute Abend erleben durften, ist mehr als eine
Preisverleihung. Es ist ein Bekenntnis, dass Digitalisierung im
Dienst der Menschen stehen kann und muss. Die herausragenden Projekte
und inspirierenden Persönlichkeiten zeigen, dass technologischer
Fortschritt und ethische Verantwortung einander nicht widersprechen,
sondern gemeinsam die Grundlage für eine zukunftsfähige Gesellschaft
bilden“, erklärt Dr. Georg Krause, Initiator des Awards und CEO der
msg Plaut AG, auf der Preisverleihung.

Für Roland Ledinger, Präsident der ADV und Geschäftsführer des
Bundesrechenzentrums und Mitorganisator des Awards, bestätigt der
Abend einen klaren Trend: „Digitaler Humanismus ist längst in der
heimischen Wirtschaft angekommen und entwickelt sich zunehmend zu
einem Leitprinzip für die Umsetzung in Unternehmen und in der
Verwaltung. Die ausgezeichneten Initiativen zeigen, wie sich
Digitalisierung verantwortungsvoll umsetzen und gleichzeitig
zukunftsweisend gestalten lässt.“ Erich Prem, wissenschaftlicher
Leiter des Awards, zeigte sich von den Einreichungen beeindruckt:
„Viele Projekte berühren das Thema KI und digitaler Humanismus in
hoher Qualität und mit großer Kreativität.“

Zwtl.: 40 Einreichungen, 3 Sieger:innen, 3 Sonder-Awards

Die insgesamt 40 Einreichungen stellten die hochkarätig besetzte
Jury aus Wirtschaft, Medien und Wissenschaft vor keine leichte
Aufgabe. Die Beiträge wurden in den drei Kategorien Projekte,
Organisationen und Personen eingereicht. Nach einer ersten
Bewertungsrunde wählte die Jury in jeder Kategorie drei mögliche
Sieger:innen für die Shortlist aus.

Zwtl.: Kategorie Projekt – WienKI

Den Award für das Projekt des Jahres holte sich WienKI von der IT
-Abteilung der Stadt Wien, MA 01 – Wien Digital. Die
menschenzentrierte KI-Plattform unterstützt Mitarbeitende der Stadt
Wien in ihrer täglichen Arbeit und verbessert gleichzeitig den
Service für Bürger:innen. Konsequenter Datenschutz und der Einsatz
von Open-Source-Technologien sorgen bei WienKI für Verlässlichkeit
und stärken zugleich die technologische Unabhängigkeit. Als fester
Bestandteil der Digitalen Agenda 2030 folgt die Plattform dabei einem
klaren Leitmotiv: Menschen an erster Stelle. Die Jury beeindruckte
vor allem die klare Orientierung an den Prinzipien des Digitalen
Humanismus sowie die bereits spürbare Wirkung in der Wiener
Stadtverwaltung.

Zwtl.: Kategorie Organisation – Alles Clara

In der Kategorie Organisationen wurde der Verein Alles Clara
ausgezeichnet. Seine innovative App bietet pflegenden Angehörigen
digitale Entlastung und professionelle Pflegeberatung. Sie vernetzt
Pflege, Wissenschaft, öffentliche Hand und Privatwirtschaft und macht
bestehendes Wissen sowie Angebote digital zugänglich. Im Zentrum
steht ein konsequent personenzentrierter Ansatz, der die Bedürfnisse
aller Beteiligten von Beginn an einbezieht.

Zwtl.: Kategorie Person – Horst Eichinger

Den Award für die Digitaler Humanismus Persönlichkeit des Jahres
erhielt Horst Eichinger. Als Direktor des Gymnasiums Stubenbastei hat
er als einer der ersten in Österreich ein Wahlpflichtfach zu
Künstlicher Intelligenz und Digitalem Humanismus ins Schulleben
gebracht und setzt sich damit unermüdlich dafür ein, junge Menschen
für einen verantwortungsvollen Umgang mit Technologie zu
sensibilisieren.

Darüber hinaus vergab die Jury drei Sonder-Awards für innovative
Digitaler-Humanismus-Konzepte im Unterricht. Ausgezeichnet wurden
Counter Speech – Young Citizens Against Online Hate für den Einsatz
von KI gegen Online-Hatespeech sowie NewsDeconstructed, ein KI-Tool
zur Stärkung der Medienkompetenz. Ebenfalls prämiert wurde FIVE –
Fitspiration Image Verification, das junge Menschen über
Bildmanipulationen in sozialen Medien aufklärt.

Hochauflösendes Bildmaterial zur Aussendung findet sich in der
APA Fotogalerie.

Über die ADV:

Austrian Digital Value (ADV) ist eine unabhängige, neutrale und
unpolitische Vereinigung in der IKT-Branche in Österreich. Aktuell
zählen rund 400 ExpertInnen aus Wirtschaft, Verwaltung und
Wissenschaft sowie 350 renommierte Unternehmen und öffentliche
Institutionen zum Netzwerk der ADV. Dies ist die fundierte Basis für
einen hochqualifizierten, zeitrationalen und aktuellen Austausch in
Form von regelmäßig veranstalteten Kongressen, Tagungen, Seminaren,
Vorträgen und vielem mehr. Mehr zur ADV unter https://www.adv.at/.

Über den Verein zur Förderung des digitalen Humanismus:

Der Verein zur Förderung des digitalen Humanismus ist eine
internationale Kooperation mit dem Ziel, eine Plattform aus
WissenschaftlerInnen, politischen EntscheidungsträgerInnen und
Akteuren aus der Industrie aufzubauen, die sich dafür einsetzen, dass
die Technologieentwicklung auch weiterhin auf die menschlichen
Interessen ausgerichtet bleibt. Mehr über den Verein unter
https://digitalhumanism.at/.

Über msg Plaut:

Die msg Plaut Gruppe ist einer der führenden IT-Dienstleister in
Österreich sowie Südost- und Ost-Europa. Mit Sitz in Wien und rund
750 Mitarbeitenden zeichnet sich das Unternehmen besonders durch
seine Eigentümerführung sowie einem Beratungsansatz nach den
Prinzipien des Digitalen Humanismus, der die Menschen ins Zentrum
aller IT-Projekte stellt, aus. Das macht msg Plaut zum Pionier in der
Umsetzung humanistischer Werte in der digitalen Welt. Mehr dazu unter
msg-plaut.at.